Podcast #60 – Warum ich tue was ich tue: Einblicke in meinen Weg, meine Vision und mein Wirken

Rückblickend ist alles so klar, allen voran der Grund, warum ich heute Frauen auf ihrem Weg in die bewusste Elternschaft begleite. Doch bis dahin stellte ich mir viele Fragen und machte viele Erfahrungen, bis irgendwann der letzte Wachrüttler mich dazu brachte, selbst tätig zu werden und meine “Botschaft” und Vision in die Welt zu bringen.

In dieser Podcastepisode erfährst du alles über meinen Weg, mein Warum, meine Vision und mein Wirken. Du erhältst Einblicke in verschiedene schmerzliche Erfahrungen, die ich machte, als auch in die Gründe dafür, die mich treiben, jeden Tag aufzustehen, an mich und meine Vision zu glauben und an meinem Wirken zu arbeiten.

Denn ich wünsche mir nichts so sehr als dass wir es als Mensch schaffen, zum Frieden zu gelangen: Zu uns selbst und zu unserem Gegenüber, in dem wir liebevolle, achtsame, würdige, respektvolle, gelingende Beziehungen führen und dadurch gemeinsam wachsen, unsere Potentiale entfalten und frei werden.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, dann kannst du hier die komplette Podcastepisode anhören:

Mein Weg

Ich wäre nicht dort, wo ich bin, wenn ich selbst nicht die Erfahrungen gemacht hätte. Positiv wie negativ: Von Erlebnissen und Konflikten in der Kindheit, in der Schule und später auch im Berufleben.

Während meiner Kindheit habe ich ziemlich deutlich gemerkt, dass ich eine besondere Fähigkeit habe:

  • Ich konnte mich gut in den anderen einfühlen und 
  • zwischen Menschen vermitteln

beides Kompetenzen, die mir sehr leicht fielen und gleichzeitig aber auch den Schmerz anderer in mir schnell spürbar machten – gerade dann, wenn ich beobachten konnte, wie jemand litt, beschämt, klein gemacht oder gedemütigt wurde.

Doch konnte ich bis dato nicht verstehen, warum in der Regel Erwachsene (aka Autoritäten) Kinder klein machten – meine Freunde, andere oder mich. Ich fragte mich immer:

Warum sind mache Menschen so? Warum sagen sie so was oder tun so etwas? Warum können ‚die‘ nicht einfach den anderen sein lassen, wie er ist?

Erst die tiefere Analyse der Sprache und Kommunikation (hier erfährst du mehr darüber) durch mein Studium erkannte ich viele Zusammenhänge und fand Antworten zu meinen Fragen: Ich erlangte durch die interdisziplinäre Arbeit (für mich wichtige) Erkenntnisse aus der Psycholgie, der Pädagogik, der Soziologie, der Erziehungs- und Neurowissenschaften und erkannte Zusammenhänge, die ich bereits in der Kindheit so fühlte, aber keine Worte dafür fand.

    Warum die Schwangerschaft und die Geburt Klarheit brachte

    Natürlich brauchte die Schwangerschaft einen großen Schub und auch Zwang an Motivation „es“ anders zu machen.

    Ich stellte mir dabei die Fragen:

    • Wie schaffe ich es, dass mein Kinder in dieser Welt zurecht kommt ohne dabei krank oder kaputt zu werden – also gesund bleibt?
    • Was muss ich tun, damit sie ein glücklicher, gesunder, selbstbewusster, rücksichts-, liebe- und respektvoller und ausgeglichener Menschen werden?
    • Wie stelle ich eine tiefe Verbindung zu meinem Kind her?

    Mit der traumatisierenden Geburt meiner Tochter fiel es mir wie Schuppen vor die Augen: es geht (und ging) „hier“ in unserer Welt nicht um den Menschen mit seinen Gefühlen, seinen Bedürfnissen, Wünschen und Träumen und der Entfaltung zum höchsten Selbst.

    Im Fokus steht der Mensch als Mittel zum Zweck die Art der Erziehung, d.h. die Haltung zum Mensch und vor allem zum Kind von kleinauf, die innerhalb dieses Systems (Familie, Schule, Studium, Ausbildung, Beruf) auf Funktionieren, Gehorsam, Gefühllosigkeit und Objektivierung ausgerichtet ist, führt(e) bei vielen Menschen zum inneren Kampf „gesehen“ zu werden, aber „anders sein zu müssen“. Und damit zu all den unerfüllten Bedürfnissen, die sich in Demütigung, Zorn, Wut, Erniedrigung und Gewalt sich selbst und anderen (allen voran Kindern) gegenüber zeigten.

    Das war nicht die Welt, in der ich wünschte, dass (meine) Kinder aufwachsen sollten. Das war die Erziehung von damals und sollte nicht die mehr die Erziehung von heute sein: nämlich eine gleichwürdige, achtsame, respektvolle Beziehung ohne Gewalt.

    Was also hindert uns daran, Liebe und Fürsorge zu geben, wo wir sie doch alle so dringend notwendig brauchen?

    Wir uns selbst!

    Erkenntnisse, die sich zusammenfügten

    Und so kamen viele Ereignissse in meiner Mutterschaft zusammen:

    Meine Erwartung an mich selbst, nämlich „es anders und besser zu machen“, gepaart mit den Erwartungen im Außen an mich und meine „Rolle“ als Mutter, Frau, Berufstätige, und das Leben, das ich mir bis dato kreiert hatte:
    Von der Überforderung ging es in die Wut – und ich brüllte, beschämte, schimpfte.

    Dann war klar: Jetzt räume ich auf und so beschloss ich, selbst die Veränderung zu sein und an mir zu arbeiten.

    Denn wenn wir Frieden wollen, so erkannte ich, dann müssen wir bei uns selbst anfangen: bei unseren eigenen Themen, Erfahrungen, Ideen, Glaubenssätze, allen voran an unserer Haltung darüber, was wir vom Menschen und spezifisch vom Kind denken.

    All meine Wissen, meine eigenen Erfahrungen und Lösungswege und die meiner vielen Klientinnen gebe ich heute als Botschafterin, Wegbegleiterin und Mutmacherin weiter an alle Frauen, die sich ebenfalls auf den Weg dieser bewusste Elternschaft begeben möchten – in Form von Vorträgen, mit Impulswochen, in Einzel- oder Gruppencoachings oder in meinem Mentoring-Programm „Gemeinsam wachsen: Von der Wut zur respekt- und liebevollen Eltern-Kind-Beziehung“

    Mehr über mein Warum, meinen Weg und meine Wirken erfährst du auch im Video:

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