Die zwei stärksten Wörter in deinem Leben
Warum dein Ja und dein Nein dein Leben steuernvon Manuela
Warum dein Ja und dein Nein dein Leben steuern (und wie du wieder bewusst wählst)
„Ja“ und „Nein“ klingen so simpel – und sind doch für viele der größte innere Kampf im Alltag: in der Familie, in Beziehungen, im Job, im eigenen Kopf.
Ich möchte dir hier zeigen, warum du immer einen Preis zahlst – egal, ob du Ja oder Nein sagst. Und was sich verändert, wenn du aufhörst, automatisch zu reagieren, und stattdessen beginnst, bewusst zu wählen. Denn genau dort beginnt Selbstführung: nicht als Konzept, sondern als Haltung, die dich trägt.
Wenn du verstehen willst, warum du dich so oft selbst verlierst – und wie du dich wieder führen lernst –, dann gib dir ein paar Minuten für dich heute und lies direkt weiter.
Selbstführung ist der Weg in ein selbstbestimmtes Leben
Seit vielen Jahren begleite ich primär Mamas wie dich, die ihr Kind nicht mehr anschreien wollen, ihre eigenen Muster verstehen möchten und lernen wollen, auch in Konflikten verbunden zu bleiben.
Dabei ist der Kern meiner Arbeit mit meinen Kundinnen, dass sie sich der inneren Konflikte (ihre Zweifel, Ängste, Blockaden, Glaubenssätze) und denen im Außen in Beziehungen (die Kämpfe, die sie vor allem mit ihren Kind haben und doch so „nie wollten“) bewusst werden, damit sie diese dann wandeln können, um daraus ein selbstbestimmtes Leben führen und respekt-, würde- und liebevolle Beziehungen mit der Kraft der Worte (wie sonst?) gestalten zu können.
Führen, gestalten!
Führen heißt lenken, steuern, herbeibringen – in Bewegung bringen.
Gestalten heißt bilden, formen, eine Form geben.
Beides ist ein aktives (=bewusstes) Tun und kein passives (=unbewusstes) „passieren lassen“.
Selbst-Führung ist also der Weg in ein selbstbestimmtes Leben – und damit einher geht – ja! – Verantwortung.
- Verantwortungen für die Art, wie du Beziehungen gestaltest.
- Verantwortung für deine Verhaltensweisen in Beziehungen (zu dir in erste Linie und dann zu allen Menschen in deinem Leben)
- Verantwortung für deine Entscheidungen.
- Verantwortung für all die Konsequenzen, die deine Entscheidungen heute mit sich bringen für ein Leben und die Beziehungen, die du heute lebst und in Zukunft haben willst/wirst.
Diese Tatsache äußert sich in deinem Alltag in zwei einfachen Wörtern: In einem „Ja“ und in einem „Nein“.
Ob bewusst oder unbewusst – du zahlst immer einen Preis
Als ich die Podcastepisode „Nein ohne Schuldgefühle“ aufgenommen habe, ist mir noch einmal so sehr bewusst geworden, was für eine enorme Kraft diese beiden Wörter haben:
Denn egal ob du bewusst oder unbewusst „Ja“ oder „Nein“ sagst – du zahlst immer einen Preis:
- Du sagst unbewusst und gewohnt „ja“, zur zusätzlichen Arbeit in deinem Job, weil dein System denkt „nur dann bin ich gut genug“? Der Preis ist, dass du mehr und mehr die Verbindung zu dir verlierst und dir dein Körper mit der Zeit spiegelt, was es bedeutet.
- Du sagst unbewusst und gewohnt „nein“ zur schrittweise Verwirklichung deiner Träume, weil dich da vielleicht (noch) die Angst vor der Meinung anderer beherrscht – der Preis ist, dass du dir selbst nicht vertraust , Vertrauen in die Führung (tataaa! Etwas, was da ist und dich lenkt, in Bewegung bringt, du musst nämlich nicht alles alleine machen…) verlierst und nicht das Leben lebst, das du leben willst.
Die enorme Kraft bewusster Entscheidungen
Was aber, wenn du Bewusstsein entwickelst? Wenn du bewusst Entscheidungen triffst und bewusst die Konsequenzen „siehst“ und dann auf dem Weg, den du gehst, sicher weißt, dass du gehalten, supportet, getragen bist? (Das ist eine der vielen Aufgaben in meinem Raum „Verbunden Sein“ für dich, denn deine Umgebung ist entscheidend, ob und wie dir Transformation gelingt).
Was, wenn du dir treu sein kannst – integer bist? Dann entsteht Selbstführung.
Du lebst dann eine neue HALTUNG zu deinem Leben, zu dir, deiner Kraft, deinem Glauben, der Spiritualität, die dich unstoppable macht und dir ermöglicht, DU zu sein in DEINEM Leben.
Es ist ein Training, ein Lebensweg – ein Lebensprozess
Ich mach dir ein paar Beispiele:
Als ich 15 Jahre alt war, wollte ich unbedingt italienisch in Italien lernen.
Ich hab bewusst „ja“ gesagt zum Abenteuer, meiner inneren Stimme und „nein“ zur berechenbaren Sicherheit meines Alltags.
Der Preis? Ich musste mich selbst darum kümmern, dass es ‚wird‘ (von den Finanzen über die Schulbefreiung, die Orga, die Fahrttickets nach Florenz, die Gastfamilie, die Schule…alles!).
Ich habe entschieden mutig sein zu wollen, damit ich im Ausland die Sprache erlernen kann, um letztendlich diese Erfahrung und die neue Sprachkenntnis haben zu können!
Ich habe entschieden, mutig sein zu wollen, damit ich die Erfahrung haben kann.
(Ich gebe zu, ich hab von Grund auf ein Vertrauen ins Leben und darauf, dass es ‚immer einen Weg gibt und alles gut wird‘).
Ich hab später Italienisch studiert, weil ich mir bewiesen habe, wie erfüllt mich diese Sprache machte. Also habe ich wieder bewusst „ja“ zu meiner „Liebe“ gesagt und „nein“ zur „Vernunft“.
Der Preis?
- Von Menschen belächelt zu werden („Was willst du denn damit?“);
- nicht zu wissen, was ich „damit später machen“ kann;
- Die Unsicherheit auszuhalten (viele Tränen, viele Zweifel) keine klare Zukunftsvorstellung – und damit Existenzängste – zu haben
- bereits mit 19 während des Studiums 20 Stunden arbeiten zu gehen, damit ich mir nicht nur mein Studium finanzieren, sondern auch Berufserfahrungen sammeln konnte (der Preis? Kein echtes „Studentenleben!“)
Aber wieder „bei mir sein“ zu wollen, „mir treu sein zu wollen“, jeden Tag an der Uni voller Freude sein zu wollen (weil ich die Linguistik einfach sooo toll fand) und zu wissen, dass ich diejenige bin, die für alles am Ende die Verantwortung trägt – schaffte so viel Klarheit für meine bewussten Entscheidungen: für ein „ja“ oder eben ein „nein“.
Zuguterletzt der Moment bewusster Entscheidungen:
Ich hab unbewusst „ja“ zur ersten Geburt meiner Tochter im Krankenhaus gesagt und später bewusst „nein“ zur zweiten Geburt im Krankenhaus (und ein bewusstes „ja“ für die Hausgeburt).
Diese bewusste Entscheidung für die Hausgeburt hat schließlich mein Leben verändert. Als ob viele Puzzleteile endlich zusammenkommen konnten...
Was ich dir sagen will?
Du trägst die größte Kraft in dir als Schöpferin zu gestalten, dein Leben zu führen
Dein „Nein“, das Wahren deiner Grenze, das klare, bewusste „Ja“ zu dir, deinem Leben ist die größte verbale Kraft, die du hast, um damit dein Leben, deine Beziehungen und dein Sein zu gestalten.
Begib dich auf den Weg dich mit dir, deinen Konflikten mit dir, mit deinem Kind, deinem Partner bewusst auseinanderzusetzen, damit du erkennst was du wirklich willst, wofür du brennst, was deine Sehnsüchte, Träume, Bedürfnisse sind.
Und geh dann für dich los. Für dich.
Dare greatly, meine Liebe.
Wann immer du hier Unterstützung suchst – ich bin da. Im 1:1 Coaching, in meinem Raum Verbunden Sein in der Beziehung zu dir, in Gemeinsam wachsen in der Beziehung zu deinem Kind oder in Circle of Connection im exklusiven Kreis von Frauen, die Selbstführung verkörpern.

