Podcast #53 – Zuhören: Die Kernkompetenz
gelingender Beziehungen.

 

Was sind eigentlich die Faktoren gelingender, erfüllender (Paar-)Beziehungen? In meiner kostenfreien Facebook-Gruppe “Raus aus dem Alltag – rein in die Familie” bringt es eine Frau in einem Kommentar auf den Punkt: Das miteinander reden – in dem man seine Gefühle, Sorgen, Ängste mitteilt und letztendlich die des anderen bereit ist zu hören.

In dieser Podcastepisode geht es um diese Fähigkeit, dieses Werkzeug,
das auch du dir mit Leichtigkeit aneignen kannst: ZUHÖREN

Neben einigen Reflexionsfragen für dich, erfährst du hier heute auch

  • welche ungünstigen Kommunikationsmuster es gibt, in denen es um Schuld geht
  • was Zuhören wirklich ist
  • wie durch Zuhören Verbindung entsteht

Zuhören – ein Blick in die Kommunikationstheorie von Marshall Rosenberg

 

Kommunikation und Sprache sind komplexe Angelegenheiten – einfach weil wir Menschen mit Erfahrungen, Gedanken, Wünschen, Bedürfnissen, Werten und Gefühlen sind. Das heißt, dass es für uns in Beziehungen unmöglich ist, rein auf Sachebene zu kommunizieren, weil wir immer auch persönliche Stellungnahme zum Anderen haben.

Das aktive, empathische Zuhören wurde geprägt durch den amerikanischen Psychologen Carl Roger und später von seinem Schüler Marshall Rosenberg weiter herausgearbeitet.

Im Zentrum des aktiven Zuhörens und damit zwischenmenschlicher Beziehungen steht
nämlich die Empathie und die Bejahung des Partner.

Es geht um eine respektvolle Haltung zum Gesprächspartner…

Rosenberg spricht von der Idee des negativen „nach-außen-guckens“. Das heißt, ich kann die Schuld nach außen geben, oder ich kann sie bei mir selbst suchen.

…und nicht um Schuldzuweisung

Die Frage bzw. die Entscheidung ist immer: Sende und empfange ich mit Schuldzuweisung (negativ), oder sende und empfange ich auf der Frequenz von Gefühlen und Bedürfnissen (positiv, empathisch)?

Beim aktiven Zuhören, geht es genau darum:
Niemandem die Schuld zu geben, sondern einfühlsam mit dem anderen zu sein.

Positiv nach außen gerichtet zu sein und zu schauen: Was fühlt mein Gegenüber gerade?
Gleichzeitig ist es ebenfalls wichtig, nach innen gerichtet positiv zu sein.

In Wahrheit ist es nämlich egal, wer Schuld hat. Wichtiger ist es, dich auf die Situation zu konzentrieren, die JETZT gerade ist. Denn das ist das einzige, mit dem du arbeiten kannst und was euch weiterbringt. Durch Schuldzuweisungen ist keinem geholfen.

 

 

 

„Reden ist ein Bedürfnis – Zuhören ist eine Kunst“

 

Aktives Zuhören ist also der Schlüssel zur Gleichwürdigkeit. Besonders wenn du das Gefühl hast, dass du deinen Partner nicht erreichst. Wir alle kennen Situationen, in denen wir aneinandergeraten – weil jeder etwas anderes möchte. Besonders im hektischen Alltag reißt die Hutschnur schnell und wir verlieren die Geduld. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, Ruhe zu bewahren und dich zu verbinden – mit dir und deinen Gedanken und vor allem mit deinem Gegenüber (durch Sprache).

Klar, aktives Zuhören braucht Übung – denn in der Regel haben wir selbst nie gelernt wirklich zuzuhören.
Was genau aktives Zuhören ist und wie du erkennst, was dein Partner im JETZT braucht, erfährst du in diesem Podcast:

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